Diese berühmten Amerikaner haben uns verlassen

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PC L. Stoeger

3 Juli 2025 : Michael Madsen (67, Schauspieler)

Michael Madsen hat als Mechaniker und Sanitäter gearbeitet, ehe er in seiner Heimatstadt Chicago begann, Theater zu spielen. John Malkovich (*1953) war einer seiner damaligen Bühnenkollegen.

1991 spielte er in Oliver Stones Film « The Doors » (mit Val Kilmer – der eben erst im April 2025 starb – in der Hauptrolle als Jim Morrison) und in Ridley Scotts « Thelma und Louise ». Seine Begegnung mit Quentin Tarantino führte zu einigen seiner bekanntesten Filme : « Reservoir Dogs « (1992) und « Kill Bill » (2003/ 2004).

In seinem Privatleben hatte der Schauspieler mit einigen Herausforderungen zu kämpfen : eine kostspielige Scheidung von seiner zweiten Ehefrau, Alkoholismus und eine Insolvenz. Tim Walker von « The Independent » erklärte er, warum er in zahlreichen B-Movies mitgewirkt hat :

« Ich hatte nicht vor, mit meinen sechs Kindern in einen Trailer-Park umzuziehen. Wenn man mir Arbeit anbot, war es also nicht immer das Beste, aber ich musste das Essen bezahlen und den Benzin für das Auto. » (Michal Madsen, 2016)

2022 beging sein Sohn Hudson, ein Veteran aus dem Afghanistan-Krieg, Selbstmord. Die « Daily Mail « informiert, dass Madsen und seine dritte Ehefrau nach diesem Ereignis Beziehungsprobleme hatten. Eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegen den Hollywoodstar wurde jedoch letztlich fallen gelassen.

Michael Madsen starb in seinem Haus in Malibu (Bezirk Los Angeles) infolge eines Herzstillstands. Seine Schwester Virginia Madsen (*1961) und sein Sohn Christian Madsen (*1990) sind ebenfalls Schauspieler.   

27 Februar 2025 : Gene Hackman (95, Schauspieler)

Der renommierte Kinodarsteller wurde 1930 geboren und wuchs in Illinois auf. Im Alter von 16 Jahren trat er in das US Marine Corps ein, mit dem er fast 5 Jahre in Asien und auf Hawaii verbrachte. Die amerikanische Webseite military.com informiert in ihrem Veteranen-Porträt von Hackman, dass dieser, um Soldat zu werden,  bei seiner Altersangabe log, und nennt diese Lüge seinen « wahrscheinlich ersten Schauspieleinsatz ». Laut derselben Quelle musste er aber nicht im damals beginnenden Koreakrieg (1950 – 1953) kämpfen.   

Nach seinem Militärdienst begann Hackman ein Journalismus-Studium an der Universität von Illinois, brach dieses aber ab, um im Pasadena Playhouse in Kalifornien Schauspieler zu werden. Zusammen mit seinen Freunden Robert Duvall und Dustin Hoffman spielte er seine ersten Rollen in kleinen Theatern in New York City. Der Durchbruch kam für Hackman Mitte der 1960er Jahre, mit dem Broadway-Stück « Any Wednesday » (1964) und dem Film « Bonnie and Clyde » (1967), der auch zu einer ersten Oscar-Nominierung führte.

Der Kriminalfilm « French Connection » aus 1971, in dem er den Polizisten Jimmy Popeye Doyle spielte, brachte ihm den Academy Award als bester Schauspieler. Später erhielt Hackman auch einen zweiten Academy Award als bester Nebendarsteller im Clint Eastwood-Film « Erbarmungslos » (1992).

Der Mime arbeitete mit bedeutenden Regisseuren wie Francis Ford Coppola (Der Dialog, 1974), Alan Parker (Mississippi Burning, 1988), und Sydney Pollack (Die Firma, 1993). Unter seinen 85 Kinowerken finden sich auch der Film über den Vietnamkrieg « Bat 21 – Mitten im Feuer » (1988) und die Komödie « Die Royal Tenenbaums » (2001).

Gene Hackman beendete seine aktive Leinwandkarriere im Jahr 2004 und zog nach Santa Fe in New Mexico. Dort schrieb er mehrere Romane, zusammen mit seinem Nachbar, dem Meeresforscher Daniel Lenihan.

Laut der Zeitung « Santa Fe New Mexican » wurden am 27 Februar 2025 die leblosen Körper des Schauspielers (95) und seiner zweiten Frau, der klassischen Musikerin Betsy Arakawa (*63), in ihrem Haus in Santa Fe aufgefunden. Auch der Hund des Paares, das 34 Jahre lang verheiratet war, lag tot neben den beiden.   

Der Schauspieler hinterlässt drei Kinder, die er mit seiner ersten Ehefrau hatte. Gene Hackmans Todesursache wurde bislang nicht mitgeteilt. Der Sheriff von Santa Fe County sagte, dass es derzeit keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen gebe.

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15 Januar 2025 : David Lynch (78, Regisseur)

Der Filmemacher wurde 1946 in Montana geboren, wuchs aber in Idaho und Washington auf. Nachdem er zunächst Malerei studiert hatte wechselte er auf das American Film Institute Conservatory in Los Angeles.

Der Schwarz-Weiß-Film « Eraserhead » von 1977 wurde seine erste erfolgreiche Arbeit. 1980 drehte er « Der Elephantenmensch » mit Anthony Hopkins und John Hurt.

Die Filme von David Lynch zeigen eine eigene Filmsprache, die als « lynchian » beschrieben wird, und die Elemente des Absurden, des Surrealismus und des Paranormalen beinhaltet. Sie findet sich auch in seinen anderen Filmen, wie zum Beispiel in Dune, Blue Velvet, Lost Highway oder Mulholland Drive.

Kyle MacLachlan (*1959) war einer seiner bevorzugten Schauspieler. Er wirkte auch in Lynch’s Kultserie Twin Peaks aus den frühen 1990er Jahren mit, in der ein FBI-Agent in einer amerikanischen Kleinstadt an der kanadischen Grenze den Mörder der Schülerin Laura Palmer finden muss.

Der Regisseur, der die meiste Zeit seines Lebens über geraucht hatte, gab die Zigaretten erst auf, als er 2020 die Diagnose Emphysem erhielt. Diese Lungenerkrankung, die als eine Art von COPD (chronic obstructive pulmonary disease) beschrieben wird, band Lynch ans Haus. Körperliche Betätigung, die über das Gehen von ein paar Metern hinausging, erforderte eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr.

Beim Bewältigen seiner Krankheit half ihm transzendentale Meditation, die er bereits seit vielen Jahrzehnten praktizierte. CNN zitiert seine Sicht auf diese Technik wie folgt :  

« Sie hat mir einen mühelosen Zugang zu unbegrenzten Reserven an Energie, Kreativität und Freude tief im Inneren gegeben. (…) Diese Ebene des Lebens wird manchmal « reines Bewusstsein » genannt – es ist ein Schatz. Und diese Ebene des Lebens ist tief in uns allen. » (David Lynch über transzendentale Meditation)

David Lynch war viermal verheiratet und hatte vier Kinder.  

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29 Dezember 2024 : Jimmy Carter (100, ehemaliger US-Präsident)

Jimmy Carter, 1924 in Georgia geboren, wurde Leutnant in der US Navy und diente fünf Jahre lang auf einem Uboot. 1953 übernahm er nach dem Tod seines Vaters das elterliche Unternehmen – eine Erdnussfarm und ein Geschäft für Agrarzubehör in Plains (Georgia), einem Dorf 190 Kilometer südlich von Georgias Hauptstadt  Atlanta.

Das Mitglied der Demokratischen Partei wurde 1962 in den Senat von Georgia gewählt, 1971 wurde er Gouverneur des Bundesstaates.

Von 1977 bis 1981 war er der 39. Präsident der USA. In Präsident Carters Außenpolitik gab es mehrere wichtige Momente.

1977 verhandelte er die Verträge, die Panama 1999 die volle Kontrolle über den Panama-Kanal gaben. Bei diesem Anlass hielt er in dem Land in Zentralamerika sogar eine komplette Rede auf Spanisch.    

1978 traf er den israelischen Premierminister Menachem Begin und den ägyptischen Präsident Anwar Sadat in Camp David, Maryland. Die sogenannten « Camp David-Akkorde » führten 1979 zu einer Friedensvereinbarung zwischen Israel und Ägypten. Begin und Sadat erhielten im Jahr 1978 den Friedensnobelpreis, Carter bekam ihn dann 2002.

1979 verbesserte er auch das Verhältnis zu China, indem er volle diplomatische Beziehungen mit dem asiatischen Land einrichtete.

Während seiner Zeit im Weißen Haus gab es auch die Iran-Geiselkrise des Jahres 1979, die im Zusammenhang des Machtwechsels im Iran von Shah Pahlavi (1919 – 1980) auf Ayatollah Khomeini (1902 – 1989) stand. Kurz nachdem der Schah wegen einer Krebsbehandlung in die USA gekommen war, wurde die amerikanische Botschaft in Teheran gestürmt, und circa 50 Amerikaner wurden für über ein Jahr in Geiselhaft genommen.

Die darauffolgenden Monate waren ereignisreich – mit einer speziellen Resolution des UN-Sicherheitsrates für den Iran, dem Unfalltod von amerikanischen Spezialkräften, die die Geiseln befreien wollten, und mit Aktionen von amerikanischen Verhandlern, gemeinsam mit algerischen Mediatoren. Eine endgültige Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran beendete im Januar 1981 die Gefangenschaft der Geiseln.

Chris Isidore von CNN erklärt, dass Carter während seiner Amtsperiode die Grundlage für den Wirtschaftsaufschwung gesetzt habe, der sich erst Jahre später in den USA manifestierte. Er erwähnt insbesondere das Beenden des Monopols der Telekom-Firma AT&T, und Carters Deregulierung des amerikanischen Transportsektors.

Während seiner Zeit im Oval Office gründete Präsident Carter auch das Energie-Ministerium der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nach seiner Präsidentschaft unterrichtete Carter an der Emory University in Atlanta. Weiters beteiligte er sich in verschiedenen Ländern an internationalen Missionen für Konfliktlösung und Wahlbeobachtung (in Nicaragua, Panama, Äthiopien, Nordkorea, Haiti, Bosnien). Die Unterstützung der philanthropischen Organisation « Habitat for Humanity International », die in etwa 90 Ländern Häuser für Arme baut, war eine weitere Aktivität des früheren Präsidenten, der auch ein aktiver evangelikalischer Christ war.

Der frühere Politiker veröffentlichte auch Bücher zu diversen Themen – politische Angelegenheiten wie die Situation im Nahen Osten, seine Gedanken über das Altern, und auch Gedichte. Für einige seiner Hörbücher gewann er sogar Grammy Awards.  

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Der Ex-Politiker hatte 1946 seine Frau Rosalynn geheiratet. Das Paar, das 4 Kinder hatte, war 77 Jahre lang verheiratet, bis zu Rosalynns Tod im Jahr 2023.

Jimmy Carter hatte 2015 eine erfolgreiche Therapie gegen einen Gehirntumor. Seit 2023 war er in seinem Haus in Plains (Georgia) in häuslicher Hospiz-Pflege gewesen. Dort starb er am 29 Dezember 2024.

Am 9 Januar 2025 fand in Washington DC ein Staatsbegräbnis statt. Präsident Joe Biden hielt eine Rede, auch die anderen vier lebenden Ex-Präsidenten waren anwesend : Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump. Der Letztgenannte wurde nur wenige Tage später, am 20 Januar 2025, als 47. Präsident angelobt, nachdem er bereits von 2017 bis 2021 der 45. US-Präsident gewesen war.

3 November 2024 : Quincy Jones (91, Musiker und Musikproduzent)

Quincy Jones wurde 1933 in Chicago geboren und zog später mit seiner Familie nach Seattle. In den 1950er Jahren begann er als Trompeter im Jazz und trat mit führenden Musikern wie Clifford Brown, Count Basie, Dinah Washington oder Dizzy Gillespie auf.

Nachdem er Ende der 1950er für das Barclay-Schallplattenlabel in Paris gearbeitet hatte, führte er diese Tätigkeit in den USA fort. Seit 1961 war er ein musikalischer Direktor für die Disc Labels Mercury Records und A&M, 1980 gründete er schließlich seine eigene Plattenfirma – Qwest.

Als Plattenproduzent fokussierte er sich mehr und mehr auf Pop-, Rock- und Hip Hop-Musiker. Unter Mister Jones’ berühmtesten Produktionen sind Michael Jacksons (1958 – 2009) berühmte Alben Off the wall (1979) und Thriller (1982), wie auch der Song « We are the World » (1985). Weiters arbeitete er mit Marvin Gaye, Mary J. Blige, Snoop Dog und Amy Winehouse, um nur ein paar Namen zu nennen.  

Q – wie er von Frank Sinatra genannt wurde – komponierte auch die Filmmusik für mehrere Filme, wie zum Beispiel « In der Hitze der Nacht » mit Sidney Poitier, und « Die Farbe Lila » von Regisseur Steven Spielberg.

Unter den Auszeichnungen des afroamerikanischen Künstlers finden sich 25 Grammy Awards, die National Medal of Arts (2010), und sein Einzug in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 2013.  

In einem Interview mit Chris Heath für das GQ Magazine erklärte Jones dass er mit 15 Heroin genommen hatte, dies nach ein paar Monaten aber wieder beendet habe. 1974 hatte er wegen eines Gehirn-Aneurysmas einen chirurgischen Eingriff, der es notwendig machte, das Trompetespielen aufzugeben.

Der Musikproduzent war dreimal verheiratet und hatte sieben Kinder. Die deutsche Schauspielerin Nastassja Kinski ist die Mutter einer seiner Töchter. Quincy Jones starb in Bel Air, Kalifornien, an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Wenn Sie sich auch für das Leben eines berühmten Musikproduzenten aus Deutschland interessieren, können Sie die Biographie von Frank Farian (der hinter Boney M und Milli Vanilli stand) einsehen, indem Sie ganz unten auf dieser Seite auf den empfohlenen Artikel zu deutschen Stars klicken.

28 September 2024 : Kris Kristofferson (88, Songwriter und Schauspieler)

Kris Kristofferson (* 1936) war nicht irgendein Country and Western Music-Sänger. Bill Friskics-Warren von der New York Times spricht in seinem gelungenen Gedenkartikel  von Kristoffersons « literarischen und dennoch direkten Kompositionen, die die Country-Musik mit selten gehörter Ehrlichkeit und Tiefe durchzogen », und erwähnt auch dessen « neo-romantische Sensibilität, die John Keats genauso viel verdankt wie der Beat Generation und Bob Dylan ».

In der Tat hat Kristofferson in den USA und an der Oxford University im Vereinigten Königreich Englische Literatur studiert und einen Master Degree erworben. Dann ging er zur Armee und wurde ein Helikopterpilot, mit einer Stationierung in Westdeutschland. Gegen den Willen seines Vaters, der ein Air Force General war, verließ Kristofferson mit dem Grad eines Captain das Militär, und zog nach Nashville, um dort Musiker zu werden. 

Nashville war damals ein aufregender Ort. Während er einen bescheidenen Job als Hausmeister in den örtlichen Columbia Studios hatte, passte der ehemalige Soldat seinen Schreibstil, der zunächst « zu akademisch » gewesen war, an den Geschmack des Country-Publikums an. Er hatte das Glück, Johnny Cash kennenzulernen, der sein Freund und Mentor wurde.

Die Teilnahme am Newport Folk Festival in Rhode Island 1969 bedeutete den Durchbruch. Unter den Liedern von Kris Kristofferson brachte ihm « Help me make it through the night » sogar einen Grammy für den besten Country Song des Jahres 1971.

Die 1970er waren für den Künstler eine sehr intensive Phase.  Er veröffentliche etwa 12 Musikalben, und begann auch seine Karriere als Schauspieler. Während dieser Dekade spielte er zusammen mit Barbra Streisand in « A star is born ». Sam Peckinpah gab ihm Rollen in « Pat Garrett und Billy the Kid » und im Kultfilm » Convoy » (1978), in dem er einen Lastwagenfahrer mimt, der einen Privatkrieg gegen einen Sheriff (interpretiert von Ernest Borgnine) führt. Kristofferson spielte im erfolgreichen Film « Lone Star » von 1996 selbst einen korrupten Sheriff. Insgesamt war der Sänger in etwa 50 Filmen zu sehen.

Von 1985 bis 1995 erfreute sich Kristofferson auch des Erfolgs einer All-Star-Country-Band, zusammen mit Johnny Cash, Waylon Jennings und Willie Nelson. Diese Gruppe war unter dem Namen « The Highwaymen » bekannt, dem Titel ihres ersten Albums.

Um das Jahr 2000 hatte der Künstler mit einigen gesundheitlichen Problemen zu tun – einer Bypass-Operation und einer Lyme-Erkrankung. Kris Kristofferson starb in Maui, Hawaii. Er hinterlässt seine dritte Ehefrau und 8 Kinder.

30 April 2024 : Paul Auster (77, Schriftsteller)

New York ist die Stadt des Autors. 1947 wurde er gleich nebenan, in Newark (New Jersey) geboren, und gestorben ist er in Brooklyn (New York City). Der Big Apple erscheint auch in den Büchern von Paul Auster, insbesondere in seiner Romanserie « The New York Trilogy » aus 1987 (City of Glass, Ghosts, und The Locked Room), oder im Roman « The Brooklyn Follies » (2005).

Der Romanautor hatte aber auch eine starke Beziehung zu Paris. Nach seinem Abschluss an der Columbia University in New York lebte er für vier Jahre in der französischen Hauptstadt, wurde zweisprachig und arbeitete als Übersetzer von französischen Schriftstellern wie Stéphane Mallarmé und Jean-Paul Sartre.

Zufall und Schicksal sind wichtige Konzepte in Austers Œuvre. Das Interesse an diesen Fragen wurde ausgelöst, als einer seiner Teenage-Freunde durch einen Blitz getötet wurde. Der Autor behandelte diese Themen zum Beispiel in « Die Musik des Zufalls » über einen Feuerwehrmann, der sein normales Leben verlässt, einen Roadtrip in seinem Auto startet, und dann einen Pokerspieler trifft … Oder im Roman  « Nacht des Orakels » (2004), in dem es einen Schriftsteller gibt, der einen beinahe tödlichen Unfall in einer Ubahn-Station hatte, und einen Vater mit einem drogensüchtigen Sohn …

2022 war ein sehr düsteres Jahr für den Autor. Im April starb sein Sohn Daniel Auster (44) in einer Ubahnstation an einer Drogen-Überdosis. Er war in Erwartung einer Gerichtsverhandlung wegen Totschlags, da sein 1 Jahr altes Baby  – Paul Austers Enkelin – gestorben war, nachdem Fentanyl und Heroin in dessen Körper gelangt war. Im Dezember 2022 erhielt der amerikanische Romancier die Diagnose Lungenkrebs.

Der Autor aus New York verlor den Kampf gegen seine Krankheit. Er hinterlässt seine zweite Ehefrau Siri Hustvedt (die ebenfalls eine Schriftstellerin ist) und ihre gemeinsame Tochter Sophie Auster.   

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