Österreich: Wie wählen die Bürger in den 9 Regionen ?

Österreich hat 9 Bundesländer mit einem eigenen Regionalparlament (Landtag). Entsprechend des Wahlergebnisses bei Regionalwahlen erhalten die verschiedenen politischen Parteien Sitze im Landtag. Parteien, die eine 50 plus- Mehrheit im Landesparlament abbilden, können eine Landesregierung bilden. Der Vorsitzende der Regionalregierung ist der Landeshauptmann (oder die Landeshauptfrau).
Die vorgestellten Parteien sind dem durchschnittlichen österreichischem Bürger im Allgemeinen bekannt. Regionalparteien, die nur in bestimmten Bundesländern auftreten, werden gesondert vorgestellt. Es gibt auch die Partei des austro-kanadischen Milliardärs Frank Stronach (Gründer von Magna International), die 2013 in manche Landesparlamente eingezogen ist (in Kärnten, Niederösterreich und Salzburg).
Ein Hinweis zur FPÖ : nach ihrer Teilnahme an der Bundesregierung im Jahr 2000 gab es internen Zwist, der zur Bildung von Spitterparteien führte. Manche dieser Splitterparteien nahmen ausschließlich an Regionalwahlen teil (FPK in Kärnten, FPS in Salzburg), andere bewarben sich auch an überregionalen und nationalen Wahlen (BZÖ). Die Episode dieser Splitterparteien ist seit einigen Jahren beendet (abgesehen von einer sehr kleinen BZÖ-Kärnten-Gruppe, die an Gemeindewahlen teilnimmt). Bei der Analyse der Wahlgeschichte der FPÖ sind die Details dieser historischen Splitterparteien zu berücksichtigen, insbesondere für Kärnten.
Die 9 österreichischen Bundesländer werden nun nach ihrer Einwohnerzahl vorgestellt, beginnend mit der bevölkerungsreichsten Region. Die Ergebnisse werden nach neuen Wahlen regelmäßig aktualisiert.

Landtagswahlen Wien (Gemeinderatswahlen Wien) : nächste Wahl am 27 April 2025
Nach der ersten Hochrechnung vom 27 April 2025 gestalten sich die Ergebnisse wie folgt :
SPÖ = 39,3% / FPÖ = 20,5% / ÖVP = 9,6% / Grüne =14,7% / Neos = 9,6% / KPÖ (Communists) = 4,2% / HC Strache = 1,1%
Die Graphik wird upgedated sobald die endgültigen Ergebnisse vorliegen.
Die Hauptstadt Österreichs mit zwei Millionen Einwohnern ist zugleich eine Stadt und ein Bundesland. Das Regionalparlament von Wien hat 100 Sitze.
Für einen Parlamentseinzug benötigen die Parteien 5% (laut Art. 87 der Wiener Gemeindewahlordnung 1996).
Traditionell erhält die sozialdemokratische Partei SPÖ das beste Wahlergebnis, und daher auch das Bürgermeisteramt (das zugleich dem Landeshauptmannbüro entspricht). Aktuell ist der SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig in einer Koalition mit der Neos-Partei, mit Bettina Emmerling als stellvertretender Bürgermeisterin. Die Koalition verwendet den Marketing-Slogan « Wiener Fortschrittskoalition ».
Die nächste Wiener Landtagswahl (auch Gemeinderatswahl Wien genannt) findet im April 2025 statt. Hier ist eine Meinungsumfrage zur Landtagswahl Wien 2025 (aus Januar 2025).
Die SPÖ sollte mit 40% auf Platz 1 bleiben. Für die FPÖ Wien (angeführt von Dominik Nepp) wird erwartet, dass sie ihr letztes Ergebnis verdreifacht und auf 23% kommt, was sie zur Nummer 2 in der Stadt machen würde. Starke Verluste werden für die ÖVP (mit dem Spitzenkandidaten Karl Mahrer) vorhergesehen, mit einem Endergebnis von 10%. Den Grünen (unter Judith Pühringer) werden 11% prognostiziert, den Neos 9%.
Für zwei andere Parteien ist es unklar, ob sie die nötigen 5% erhalten werden, um in das Parlament zu kommen : Die kommunistische Partei KPÖ (angeführt von Rainer Hackauf) und die « Liste HC Strache » des früheren FPÖ-Vorsitzenden und früheren Vizekanzlers Heinz-Christian Strache.

Landtagswahl Niederösterreich
Niederösterreich (abgekürzt NÖ, 1,7 Millionen Einwohner) wird als Machtzentrum der ÖVP angesehen. Die letzten Wahlen im Jahr 2023 brachten die ÖVP weiterhin auf den ersten Platz, mit einem Ergebnis von 39,9%. Dies ist aber zugleich der niedrigste Wert seit 1993.
Bis 2008 war die SPÖ die Nummer 2 in diesem Bundesland gewesen, mit Resultaten über 30%. 2023 jedoch waren die Sozialdemokraten nahe daran, unter die 20%-Marke zu fallen, mit einem Resultat von 20,7%.
2023 erzielte die FPÖ 24,2% und nahm der SPÖ den zweiten Platz. Die FPÖ trat in eine Koalition mit der ÖVP ein, mit der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, einer ehemaligen Innenministerin. Ihr Stellvertreter ist Udo Landbauer von der FPÖ.
Das Regionalparlament in St. Pölten hat 56 Sitze.
Interessantes Detail : Nach der Landtagswahl NÖ 2013 zog die Partei « Frank » von Frank Stronach für eine Legislaturperiode ein.
Die Meinungsumfragen für theoretische neue Wahlen in Niederösterreich können hier eingesehen werden.

Landtagswahl Oberösterreich
Der Landtag des 1,5-Millionen-Bundeslandes befindet sich in der Regionalhauptstadt Linz. Er hat 56 Sitze.
In Oberösterreich (Abkürzung OÖ) ist traditionell die ÖVP die erste Partei. Seit 2015 hat die FPÖ die SPÖ auf Platz zwei abgelöst.
Aktuell gibt es im Land eine Koalition von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Manfred Haimbuchner (FPÖ).
Nach der Landtagswahl OÖ 2021 zogen die Neos zum ersten Mal in das Regionalparlament ein, mit 4,2 %. Die MFG-Partei, die gegründet worden war, um gegen die sehr restriktiven Corona-Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung und der Landesregierungen vorzugehen, erhielt 6,2% und damit 3 Parlamentssitze. Der MFG gelang es bislang aber nicht, in ein anderes österreichisches Parlament gewählt zu werden.

Landtagswahl Steiermark 2024
Das Bundesland im Süden Österreichs hat eine Bevölkerung von 1,3 Millionen.
Die SPÖ Steiermark war von 2005 bis 2015 – mit fallender Tendenz – die stimmenstärkste Partei. 2015 wurde die SPÖ mit 29,3 % zwar noch Erster, lag aber recht nahe an der ÖVP und der FPÖ. In der Folge sank die SPÖ weiter ab und landete 2024 bei 21,36 %.
Die ÖVP Steiermark ging aus der Wahl 2019 als eindeutiger Sieger hervor (36,05 %) und stellte mit Christopher Drexler den Landeshauptmann.
Die FPÖ hatte 2015 bereits 27% erzielt, fiel dann aber bei der steirischen Landtagswahl 2019 – nach der sogenannten Ibiza-Affäre der Partei – auf 17,5%. Das Blatt wendete sich jedoch radikal im Jahr 2024: die FPÖ Steiermark verdoppelte praktisch ihr Ergebnis auf 34,76 %, mit einem deutlichen Abstand von 9 % auf die zweitgereihte ÖVP.
Die Neos Steiermark sind mit 6 % die viertstärkste Partei im Landtag, der insgesamt 6 Parteien zählt.
« Die Grünen Steiermark » erreichten 2019 mit 12% ihr bestes Ergebnis der letzten beiden Jahrzehnte, fielen 2024 aber wieder auf 6,17 %.
Die KPÖ hat in der Steiermark seit 20 Jahren beachtliche Werte, die konstant zwischen 4,2% und 6,3% liegen. Aktuell hält die KPÖ 2 der 48 Parlamentssitze in Graz.
Seit Dezember 2024 ist eine neue Landesregierung unter dem FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek (einem ehemaligen Verteidigungsminister) und seiner Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) im Amt.

Landtagswahl Tirol
Der « Mountain State » Tirol hat 773 000 Einwohner. Die 36 Sitze im Regionalparlament in Innsbruck werden aktuell von Vertretern von sechs Parteien gehalten.
Die ÖVP ist traditionell die Nummer Eins-Partei, doch verlor sie 2022 bei der letzten Wahl 10 %, mit einem Endergebnis von 34,7%.
Tirol hat die Besonderheit von Regionalparteien die bemerkenswerte Wahlresultate erhalten. 2013 erreichte die Partei « Vorwärts Tirol » 9,5% und zog damit für eine einzige Legislaturperiode in das Parlament ein.
Die « Liste Fritz » von Fritz Dinkhauser genießt einen anhaltenden Erfolg, seit sie 2008 in den Landtag gekommen ist. Ihr allererster Score von 18,4% wurde bislang zwar nicht wieder erreicht, doch erhielt die Partei dennoch 9,9% bei der Wahl 2022 – und liegt damit über den Resultaten der anderen kleinen Parteien wie den Grünen und den Neos. Die « Liste Fritz » bewirbt insbesondere Transparenz und soziale Gerechtigkeit.
Die FPÖ wurde 2022 die zweite Partei in Tirol, mit einem Wert von 18,8%.
Die SPÖ fiel bereits 2008 dauerhaft unter die 20%-Linie. Im selben Jahr wurde nur Dritter hinter der « Liste Fritz ». Seit dem Ergebnis der Tiroler Landtagswahl von 2022 (17,5%), ist sie erneut an dritter Stelle im Land, dieses Mal hinter der FPÖ.
Der Vorsitzende der SPÖ Tirol (Georg Dornauer) ist aktuell Landeshauptmannstellvertreter unter Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP).

Landtagswahl Salzburg
Es gibt zwei geographische Einheiten mit dem Namen Salzburg : die Stadt Salzburg und das Bundesland Salzburg (mit 570 000 Einwohnern).
Auf den 36 Sitzen des Salzburger Regionalparlaments finden sich 5 Parteien : ÖVP, FPÖ, SPÖ, Grüne und KPÖ. Die Neos kamen bei der Wahl 2023 nicht auf die für einen Parlamentseinzug erforderlichen 5%.
Ein paar interessante historische Details zur Wahl des Jahres 2013 : Die Grünen erzielten ein außergewöhnliches Resultat von 20,2 % – das beste Ergebnis bei Landtagswahlen in den letzten 20 Jahren. Und die Partei des Unternehmers Frank Stronach (Team) kam ebenfalls für eine Legislaturperiode in das Parlament.
Salzburg hatte in den vergangenen 20 Jahren keine traditionelle Nummer-Eins-Partei – manchmal war es die SPÖ, manchmal die ÖVP. Für beide Parteien kann über diesen Zeitraum ein Rückgang an Popularität beobachtet werden :
Bei der Salzburger Landtagswahl 2004 erhielten beide Parteien zusammen noch 83,3% der Stimmen. Bei der Wahl 2023 liegt dieser gemeinsame Wert nur mehr bei 48,3%.
Die SPÖ stürzte von 45,4 % (2004) auf 17,9 % (2023). Die ÖVP erreichte 2023 immerhin noch 30,4 %.
Über die gleiche zeitliche Periode hat die FPÖ ihr Wahlergebnis von 2004 verdreifacht. 2023 erzielte sie 25,7%, womit sie nun auf Platz 2 in Salzburg liegt.
Das Bundesland wird derzeit von einer ÖVP-FPÖ-Koalition regiert. Der Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) arbeitet hierbei mit Marlene Svazek (FPÖ) zusammen.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail der Landtagswahl Salzburg 2023 ist der Einzug der KPÖ in das Landesparlament, mit 11,7% der Wählerstimmen.

Landtagswahl Kärnten
Kärntens Bevölkerung von 569 000 liegt leicht unter der von Salzburg. Die Wahlhistorie der letzten Jahrzehnte ist in diesem Bundesland besonders komplex und erfordert erklärende Kommentare.
Kärnten ist das Bundesland, in dem der frühere FPÖ-Parteichef Jörg Haider (1950 – 2008) Landeshauptmann war, von 1989 bis 1991, und von 1999 bis 2008. Während einer gewissen Zeitspanne war die FPÖ in Kärnten in Form von verschiedenen Splitterparteien vertreten (wie bereits in der Einleitung dieses Artikels beschrieben wurde): FPÖ, BZÖ, FPK (im Folgenden als « FPÖ-Parteien » bezeichnet).
Von 1999 bis 2013 erreichten FPÖ-Parteien Wahlergebniss zwischen 42 % und 48,7 %. Die FPÖ-Landeshauptleute in diesem Zeitraum waren Jörg Haider und Gerhard Dörfler.
Die SPÖ war von 1999 bis 2013 an zweiter Stelle. Bei der Wahl 2013 wechselten die Sozialdemokraten auf die Nummer-1-Position, die FPÖ-Parteien wurden zur Nummer 2.
2013 erreichte die SPÖ 37%, während die FPÖ-Parteien nur auf 23% kamen.
2018 erreichte die SPÖ beachtliche 48% unter ihrem Parteichef Peter Kaiser, während die FPÖ-Parteien auf ca 23,5% kamen.
2023 fiel die SPÖ auf 39%. Die FPÖ (nun als eine einheitliche Partei in Kärnten) erhielt 24,5%, und bleibt damit die Nummer 2 im Bundesland.
Die ÖVP hatte ihr höchstes Wahlergebnis der letzten beiden Jahrzehnte im Jahr 1999, als sie 20,7% erzielte. Ihr aktuelles Resultat liegt bei 17%.
Eine lokale Besonderheit in Kärnten ist die Liste von Gerhard Köfer, einem ehemaligen SPÖ-Nationalratsabgeordneten. 2013 trat er der neuen Partei von Frank Stronach bei, die erfolgreich in den Kärntner Landtag einzog. Nach Änderungen des Parteinamens und der internen Organisation dieser Partei erfreut sich Köfer weiterhin an seinem politischen Erfolg. Bei der Landtagswahl Kärnten 2023 bekam er 10% der Stimmen.
Die Grünen haben sich seit 2018 nicht für das Landesparlament qualifiziert, die Neos seit ihrer Parteigründung 2013 überhaupt noch nicht.
Die 36 Sitze im Regionalparlament Kärnten werden von den vier stärksten Parteien gehalten (SPÖ, FPÖ, ÖVP, Köfer). Das Bundesland wird von Peter Kaiser (SPÖ) und seinem Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) regiert.

Landtagswahl Vorarlberg 2024
Die an die Schweiz grenzende österreichische Region hat 408 000 Einwohner. Ihr 36-Mandats-Parlament liegt in Bregenz.
In Vorarlberg hat die SPÖ (2024 angeführt von Mario Leiter) ihr schlechtestes Ergebnis von allen neun Bundesländern. Das beste Resultat der letzten Jahrzehnte war 13% im Jahr 1999. Seit 2014 liegt die Partei konstant unter 10 %.
Die Grünen erhielten recht gute Ergebnisse bei den Wahlen der Jahre 2014 (17,1%) und 2019 (18,9%). Die Vorarlberger Grünen waren auch Teil der Landesregierung unter Markus Wallner (ÖVP), im Zeitraum 2019 bis 2024.
Die ÖVP ist seit vielen Jahren die stärkste Partei in dem Bundesland, mit einem imposanten Wahlergebnis von 63,2% im Jahr 2004. In der letzten Wahl in 2024 velor sie mehr als 5%, doch behält sie mit 38,3% die Position 1.
Die FPÖ hatte zwischen 2009 und 2019 Scores um die 24%. Infolge der sogenannten « Ibiza-Affäre » der FPÖ im Jahr 2019 aber fiel die Partei auf 14% bei den Vorarlberger Regionalwahlen im selben Jahr. Bei der Wahl 2024 verdoppelte die FPÖ ihr Ergebnis auf 28%, womit sie erneut zur Nummer 2 im Bundesland wird.
Die aktuelle Regionalregierung von Vorarlberg setzt sich aus der ÖVP (mit dem Landeshauptmann Markus Wallner) und der FPÖ (unter Christof Bitschi) zusammen.

Landtagswahl Burgenland
In Hinblick auf die Einwohnerzahl ist das Burgenland mit seinen 302 000 Einwohnern Österreichs kleinstes Bundesland. Die 36 Sitze des Regionalparlaments in Eisenstadt werden aktuell von 4 Parteien eingenommen (SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne).
Traditionell ist in diesem Bundesland im Osten Österreichs die SPÖ die führende Partei. Nach einem 49,9%-Ergebnis bei der Wahl 2020 konnte die SPÖ Burgenland sogar eine Alleinregierung installieren, unter Führung von Hans Peter Doskozil, einem vormaligen Verteidigungsminister.
Bei der letzten Wahl im Januar 2025 verlor die SPÖ ihre absolute Parlamentsmehrheit, doch konnte sie weiterhin ein sehr hohes Ergebnis von 46,4 % erzielen. Die FPÖ Burgenland, unter der Leitung des früheren Verkehrsministers Norbert Hofer, wurde mit 23,1% die Nummer 2. Die ÖVP Burgenland (unter Christian Sagartz) kam nur auf 22 % – ihr schlechtestes Ergebnis seit Jahrzehnten. Die Grünen fielen von 6,7% auf 5,7%. Die Neos scheiterten erneut an der für einen Parlamentseinzug erforderlichen 4%-Hürde.
Die kleine Regionalpartei LBL, die von 2010 bis 2020 im Landtag vertreten war, nahm an der Wahl 2025 nicht teil.
Seit 2025 wird das Burgenland von einer Koalition aus SPÖ (unter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil) und den Grünen (mit Anja Haider-Wallner als Landeshauptmannstellvertreterin) regiert.
Ein kritisches Thema in dieser Region ist die öffentliche Gesundheitsversorgung. Das Burgenland hat von allen neun Bundesländern die niedrigste Zahl an Krankenhausärzten. Die Spitalsärztedichte nahm von 2020 auf 2022 sogar ab.



